Lukas Mikulics


 

 

 

 

 

 

 

 

Vor 7 Jahren am 21. 10. 2007 habe ich erstmals mit meinen 2 Huskies an einem Bikejöring teilgenommen. Außer Konkurrenz bin ich damals den Kurs mit meinen 2 Hunden Leona und Duke gefahren, um den Sport kennen zu lernen. Damals ahnte ich noch nicht, dass sich mein Leben in den nächsten 7 Jahren so verändern wird, und die Arbeit mit den Huskies zu meinem Lebensmittelpunkt wird.

Nach einer Schulung nahm ich bei der Umweltbildung Wien als Trainer für umweltpädagogische Programme Teil. Die Möglichkeit damit Kindern und Jugendlichen den Wert und die Freude an der Natur zu vermitteln war der Anfang vom Ende meines Studiums Umwelt- und Bioressourcenmanagement. Nichts konnte mich mehr im Hörsaal halten, der Wunsch direkt mit den Menschen zu arbeiten war zu groß.

Da mein Hobby, der Sport mit den Huskies, auch immer wichtiger für mich wurde, begann ich mich nach einem geeigneten Grundstück umzusehen, um den Sport optimal betreiben zu können. Vor 6 Jahren wurde ich in Wenzersdorf fündig und ließ mich mit meinen damals 4 Huskies nieder, und sammelte immer mehr Erfahrungen. Ich begann mit Ausbildungen und Kursen in Richtung Tiertraining und Tiergestützte Therapie, wurde aber nirgends glücklich, da der klassische Ansatz vom Therapiehund nicht mit dem übereinstimmte, was ich den Menschen vermitteln wollte.

Eine glückliche Fügung brachte mich zu einem Praktikum in einer sozialpädagogischen Wohneinrichtung, dessen Leiter mein Engagement förderte und ich konnte mein erstes Projekt “Gemeinsam Wachsen” starten. Im beschaulichen Tempo wuchs die Anzahl meiner Projekte und ich arbeitete nebenbei als Englischtrainer im Kindergarten, als Betreuer in sozialpädagogischen Wohneinrichtungen und auch als Outdoorpädagoge mit Schulklassen. Auch wenn diese Mehrfachbelastung nicht einfach war, hat sie mir geholfen heute mit einem umfassenden praktischen Einblick an die Kooperation mit den verschiedenen Einrichtungen heranzugehen.

Ein großer Erfolg war für mich der Europameistertitel 2013, der für mich eine Bestätigung für den Weg ist einerseits tiergestützte Fördermaßnahmen anzubieten – andererseits aber auch die Huskys artgerecht auszulasten. Freude macht mir, in vielen anerkannten Institutionen wie dem FH Campus, der Vet. med. Universität oder der pädagogischen Hochschule vortragen zu dürfen, und damit die Wertschätzung meiner KollegInnen zu erfahren. Glücklich macht mich, wenn ein Mädchen sagt, es hat jetzt keine Angst vor Hunden mehr – wenn ein Junge im Rollstuhl strahlt, weil das erste Mal ein Hund nicht vor ihm davon läuft – ein aggressives Kind, dass sich mit seinem Bezugshund zusammenkuschelt – und jeden Tag zu meinen Hunden zu gehen und mit ihnen zusammen zu sein.

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